Evolutionspädagogik,

was ist das?

Das Konzept der Evolutionspädagogik stammt von Ludwig Koneberg, der 1990 das Institut für Praktische Pädagogik, IPP© gegründet hat.

Lernen ist ein komplexer Vorgang. Kinder mit Wissen abzufüttern reicht nicht. Lern- und Verhaltensprobleme bestimmen immer mehr den schulischen und familiären Alltag. Viele Bereiche unseres Verhaltens können wir nicht bewusst steuern. (Bettnässen, Zappelphilipp) Mit Sprache können wir diese Bereiche nicht erreichen. Das geht über Körperwahrnehmung und Bewegung. Über allem steht das Gleichgewicht. Das körperliche, emotionale und auch seelische Gleichgewicht! Lernen ist ein langsames „sich Aufrichten“ so wie wir es schon als Baby auf dem Bauch liegend über das Robben, Krabbeln, Gehen, langsam immer im Kampf mit dem Gleichgewicht aufgerichtet haben. Gleichgewicht und Denken hängen eng zusammen. Ist die Kontrolle über unsere Bewegungen automatisiert, ist die Bahn frei für unser Denken. Dieses Evolutionsprinzip ist bei uns Erwachsenen genauso wirksam wie bei den Kindern. Immer dann, wenn wir eine neue Situation meistern, also wenn wir uns in einem Lern- Erfahrungsprozess befinden.